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Graz - Der Mehrzeller - eine neue Generation mobilen Wohnens
Bildquelle: (c) Mehrzeller - Mobiles Wohnen für Generation X und Y.
Wir kennen alle die ästhetischen Schreckgespenster Wohnwagen und Wohnmobile, die pünktlich zur Sommerzeit auf den Campingplätzen dieser Welt zusammen mit als Vorbauzelte getarnten Plastikplanen und mobilen Gartenzäunen das Flair spießiger Schrebergärten verbreiten. Auch wenn die Idee des mobilen Heims, das einen überallhin begleiten kann, gerade in Zeiten des global village besonderen Charme hat – könnte man/frau sich doch dadurch eine Menge Umzugsarbeiten ersparen – entzog sich das Thema jedoch ohne erkennbaren Grund bislang ernstzunehmenden gestalterischen Bemühungen beziehungsweise Neuinterpretationen.

© Mehrzeller – Außenansicht des Prototypen
Nun können moderne JobnomadInnen und anspruchsvolle IndividualtouristInnen aufatmen. In Form des Mehrzellers gibt es jetzt eine Caravan-Lösung, die Mobilitätsanforderungen und geschmackvolles Wohndesign mit individuellem Charakter zu verbinden versteht. NutzerInnen können sich nach den eigenen Wünschen und Anforderungen, internetbasiert mit Hilfe eines sogenannten Konfigurators, ein eigenes Unikat des Mehrzellers zusammenstellen. Der Entwurf wird vom Computer nach KundInnenangaben generiert, von der Architektin bzw. dem Architekten werden im Hintergrund Parameter und Designvorgaben definiert, die eine sinnvolle und attraktive Formation des Mehrzellers ermöglichen. Durch das Produktionskonzept „Mass Customization“ kann sowohl auf die individuellen Wünsche der KundInnen eingegangen werden als auch die serielle Fertigung sichergestellt werden. Dadurch weichen die Kosten dieser Unikate nur geringfügig von denen des Standardprodukts ab. Der Mehrzeller läutet damit eine neue Generation des mobilen Wohnens ein, mit der sich auch die Generationen X bis Y identifizieren werden können.

© Mehrzeller – Innenansicht
Die Idee des Mehrzellers geht im übrigen auf eine Diplomarbeit der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität Graz zurück und wurde zusammen mit Unternehmen, wie Design Composite, Alko, Truma, Dometic, Waeco, Alphatronics, Alugas, Jokon, Fiamma, Cleversolar, Simona, Moralt, Reimo, BMW und zahlreichen anderen realisiert.

© Mehrzeller – Innenansicht
Interessierte können sich ab Frühling 2009 online ihr Mehrzeller-Unikat konfigurieren >>>
am 22.10.2008 16:25







